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Windmühlenmesser

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Windmühlenmesser - traditionelle Handwerkskunst, die ihresgleichen sucht

Du liebst es, scharfe Messer in deiner Küche zu haben? Dann bist du hier genau richtig. In unserem Shop bieten wir dir eine Auswahl an super scharfen Robert Herder Windmühlenmesser. Ob zu Hause oder für die professionelle Anwendung in der Gastronomie, wir haben das perfekte Messer für dich.

Der Solinger Dünnschliff

Windmühlenmesser stehen nach wie vor für die einzigartige Qualität traditioneller Handwerkskunst. Sie werden mit Hilfe des Solinger Dünnschliffs gefertigt, einer Technik, die für besonders dünn geschliffene und schlanke Klingen genutzt wird. Die spitz zulaufende Schneide ist äußerst scharf und schnitthaltig und wird für ihre präzisen Schnitte geschätzt.

Der Solinger Dünnschliff ist eine traditionelle Handwerkskunst, die sich noch dem mechanischen Handwerk bedient. Die Messer werden nicht in Maschinen hergestellt, sondern mit der Hand bearbeitet. Dies ist notwendig, um außergewöhnlich scharfe und feine Messer herzustellen, die viele Kenner den industriell gefertigten Modellen vorziehen.

Dank dieser besonderen Technik konnten sich Windmühlenmesser auf der ganzen Welt einen Namen machen. Obwohl selbst in Solingen die Zahl der Handwerker zurückgegangen ist, die sich dieser Schleifart bedienen, hält die Faszination nach wie vor an.

Rostfrei oder nicht rostfrei? Das ist die Frage 

Rostfreie Messer versprechen auch bei ständigem Kontakt mit Wasser eine lange Haltbarkeit. Kommen sie in der Küche zum Einsatz, werden sie schließlich ständig abgespült. Dabei können sich unschöne dunkle Stellen bilden. Rostfreie Messer haben aber auch ihre Nachteile: Sie werden schnell stumpf und erschweren damit die Schneidearbeit ungemein. Das herrlich frische Gemüse wird dann eher gequetscht als geschnitten, wodurch die Optik und die Aromen leiden.

Deshalb setzen viele Hersteller auf Messer aus Kohlenstoffstahl. Er ist weder rostfrei, noch spülmaschinengeeignet, weil sich das Material beim ersten Kontakt mit Säure sofort verfärbt. Der hohe Anteil an Kohlenstoff in der Schneide führt aber dazu, dass die Messer während der Herstellung besonders hoch gehärtet werden können. Die Klingen sind dadurch extrem scharf und werden im Rahmen der regelmäßigen Verwendung gleichmäßig abgenutzt. Dies hat den Vorteil, dass sie ihren spitzen Schneidwinkel beibehalten und nicht stumpf werden. Die Messer schärfen sich auf diese Weise während der natürlichen Abnutzung selbst.

Vom Pließten und Blaupließten

Das sogenannte Pließten beschreibt die Kunst des Feinschleifens. Es verbessert die Schnitthaltigkeit und die Schneidqualität und korrigiert kleinere Unebenheiten. Auch der Schliffwinkel wird noch einmal verschmälert, was ein präzises Schneiden ermöglicht. Das Pließten erfolgt auf rotierenden Scheiben aus Filz oder Leder. Dabei wird die Klinge mit einer Schmirgelpaste bearbeitet, die die Riefen verfeinert und glättet.

Das Blaupließten ist eine Unterstufe des Feinschleifens. Dabei handelt es sich um eine besonders aufwendige Technik mit unvergleichlich glatten und feinen Ergebnissen. Die auf diese Weise bearbeiteten Klingen können an ihrer bläulichen Farbe erkannt werden, die sogar einen regenbogenartigen Schimmer annehmen kann.

Das Blaupließten führt dazu, dass Klingen unempfindlicher für Rost werden. Die spezielle Technik glättet die Oberfläche und verschließt sie, sodass Rost und Verfärbungen kaum noch eindringen können. Als rostfreier Stahl noch ein Fremdwort war, wurde das Blaupließten dazu genutzt, Messer resistenter gegenüber äußeren Einflüssen zu machen.

Überprüfbare Qualität mithilfe der Nagelprobe

Die sogenannte Nagelprobe zeigt, wie scharf ein Messer tatsächlich ist. Wird die Klinge mit leichtem Druck in den Nagel gedrückt, erhebt sich bei Windmühlenmessern an der Schneide eine kleine Wölbung. Dies passiert nur bei besonders feinen und dünnen Messern und kann deshalb als Zeichen für Qualität gedeutet werden. Windmühlenmesser werden während ihrer Anfertigung zweimal auf diese Weise überprüft. Dabei muss nicht unbedingt ein Fingernagel zum Einsatz kommen – die Nagelprobe kann auch an einem eisernen Prüfring durchgeführt werden.